Wir als Gemeinde in der schönen Stadt Hameln haben 140 Mitglieder und keinen ganz kleinen Freundeskreis. In unserem Gemeindehaus und im persönlichen Kontakt sind wir mit einer kleinen Sinti Gemeinde verbunden. Neben den vielen, regelmäßigen Veranstaltungen unserer Gruppen hatten wir gerade im letzten Jahr viele zusätzliche Veranstaltungen, die sehr viele Leute angesprochen haben, aber uns auch manchmal an die Mitarbeitergrenzen gebracht haben. Dazu sei gesagt, dass wir gerade im Kinder- und Jugendbereich relativ viele Kinder und Jugendliche haben und auch in der Generation ab 45 Jahren wieder viele Geschwister, nur im Altersbereich dazwischen ist eine Lücke.
Durch unsere Veranstaltungen konnten wir auch unt
erschiedliche Personenkreise ansprechen und einladen. Zum Frauenfrühstück, dem Brunchgottesdienst, den Bibelentdeckertagen für Kinder oder dem Judgend-Gottesdienst. Außerdem konnten wir auch 2 Taufgottesdienste feiern. Auch eine Täuferausstellung im März haben wir angeboten und einen Reformationslauf „Auf den Spuren von Martin Luther“ quer durch unseren Stadtteil. Zum Nordstadtfest waren wir auch eingeladen und konnten uns dort vorstellen. Mit unserer Puppenbühne haben wir dabei besonders die Kinder und Familien angesprochen und das Interesse hätte auch noch für eine 2te Runde gereicht. Da uns die Arbeit für die Kinder und Jugend sehr wichtig ist und das Öffnen nach Außen, brauchen wir für diese Aufgaben viele Hände und Herzen. So suchen wir für die Kinder- und Jugendarbeit / Junge Gemeinde noch einen hauptamtlichen Mitarbeiter der uns unterstützt.
Im Miteinander haben wir einmal jährlich ein Mitarbeiter-Dankesessen „Speis und Dank“ etabliert. Gerade um die Dankbarkeit als Gemeindeleitung für den Einsatz zu zeigen, aber auch gemeinsam einen kleinen Rück- und Ausblick Miteinander zu haben. Auch Anregungen und Wünsche sind neben der entspannten Gemeinschaft einfach gut. Der Herr segnet unser Tun und dafür sind wir dankbar
Autor: Helmut Stein, 2 Fotos, privat

Wir wundern uns... Wir sind eine kleine, älter werdende Gemeinde, deren größte Mitgliedergruppe zwischen 60 und 80 Jahre alt ist. Wir haben zurzeit keine Kinderkirche, keine Jugendgruppe und keinen Pastor. Aber statt resigniert, erleben wir uns fröhlich, gespannt, immer wieder überrascht, mit einem weiten Herzen für Gottes Anliegen in dieser Welt. Das Jahr 2025 startete mit dem Abschluss von Vitaler Gemeinde. Vieles haben wir während der gemeinsamen Samstage bedacht, so richtig ins Doing kommen wir jetzt: Ausgestattet mit Lust auf die Menschen unserer Stadt, die ähnlich alt sind wie wir...planen wir Lebensfragen-Abende zu relevanten Themen rund ums älter werden, alt sein, sterben müssen, sterben dürfen und sterben wollen. Und für die Lust am Leben gibt es beim legendären Frauenfrühstück immer wieder Gelegenheit, Menschen bei einem Verwöhnvormittag von Gottes Möglichkeiten zu erzählen. Weil unser Pastor letztes Jahr in Rente gegangen ist, suchen wir nach jemandem, der/die uns wieder hauptamtlich begleitet. In Südniedersachsen gibt es ja zur Zeit eine große Dichte pastorenloser Gemeinden. Mit den Einbeckern haben wir uns deshalb verabredet, unsere Kräfte gut einzuteilen, uns gegenseitig zu unterstützen und gemeinsame Aktionen durchzuführen. Da ist viel Vertrauen und Lust auf mehr gewachsen. Momentan lernen wir, darüber nachzudenken und einzuüben, wie Gottesdienste gefeiert werden ohne die klassische Besetzung mit Hauptamtlichen. Back to the roots :) Wir erleben, dass Gemeinde immer wieder neu herausfordernd, Mut machend, menschelnd, überraschend, anstrengend und segensbringend ist. Wir vertrauen auf den Herrn der Gemeinde und sind gespannt auf das, was kommt.