Liebe Geschwister, als GJW NOS dürfen wir dankbar auf ein Jahr voller Segensmomente, Entwicklungen und neuer Perspektiven zurückblicken. 2025 war geprägt von anstehenden Veränderungen in unserem Bund und auch im GJW. Vieles was wir schätzen und liebgewonnen haben wird sich verändern und die Auswirkungen durften wir auch schon 2025 spüren.
Rückblick auf 2025: Den Jahresauftakt bildete erneut unser SILFESTIVAL vom 28.12.2024 bis zum 01.01.2025. Mit 102 jungen Menschen durften wir den Jahreswechsel feiern und Gottes Wirken auf eindrückliche Weise erleben. Besonders bewegt hat uns, wie tief verwurzelt viele Jugendliche inzwischen im Glauben stehen. Ein starkes Zeichen dafür war die Teilnehmenden-Predigt am letzten Tag – ein beeindruckendes Zeugnis gelebten Glaubens (nachzuhören auf Spotify). Das SILFESTIVAL bleibt für uns ein geistlicher Höhepunkt und ein großer Segen.
Am 01.02.2025 startete unser neu konzipiertes M-Kurs-Format in Kooperation mit dem GJW Norddeutschland und dem GJW Nordwestdeutschland. Gemeinsam haben wir die Juleica-Schulung grundlegend überarbeitet. Die Verbindung aus Online-Modulen, Präsenzwochenenden und begleiteter Projektarbeit in den Gemeinden wurde sehr positiv aufgenommen. Besonders wertvoll ist die enge Verzahnung mit den örtlichen Jugendgruppen. Unser herzlicher Dank gilt der EFG Oldenburg, der EFG Christuskirche Hamburg-Altona und der EFG Hannover-Linden für ihre Gastfreundschaft. Dieses Projekt hat Zukunft und bietet den Gemeinden einen echten Mehrwert in der Mitarbeitendenausbildung.
Auch 2025 waren wir als Team mit großem Einsatz unterwegs – trotz personeller Veränderungen: Jessica Rosiak verabschiedeten wir im Juli in die Elternzeit, und Linnea Taeschner hatte am 31.12.2025 ihren letzten Arbeitstag im GJW NOS. Für ihren wertvollen Dienst und die vertrauensvolle Zusammenarbeit danken wir ihr herzlich und wünschen ihr Gottes reichen Segen für ihren weiteren Weg.
Neben unseren bewährten Veranstaltungen – zahlreichen Zeltlagern und dem SILFESTIVAL – war 2025 insbesondere vom Strukturprozess „Unser Bund 25“ geprägt. Auf den GJW-Bundeskonferenzen sowie in der SKH (Ständige Konferenz der Hauptamtlichen im GJW) waren wir intensiv in die Beratungen eingebu
nden. Auch wenn wir uns an manchen Stellen größere Spielräume oder zusätzliche finanzielle Mittel gewünscht hätten, haben wir die Transparenz des Prozessesgeschätzt.
Die Zielsetzung, unsere Strukturen wieder näher an die Gemeinden zu bringen, unterstützen wir ausdrücklich. Gleichzeitig wissen wir, dass dieser Weg mit Einsparungen verbunden ist – und damit auch mit dem schmerzlichen Verlust geschätzter Kolleginnen und Kollegen sowie manch wertvoller Arbeitsbereiche. Das bewegt uns sehr und auch wenn wir uns auf das Neue freuen, hängt das Herz auch noch sehr im Alten.
Besondere Höhepunkte bleiben unsere Zeltlager: Sie fanden nicht nur statt, sondern waren nahezu ausgebucht. Ob Hilags, Pfilags oder Solags – unsere langjährige und bewährte Arbeit trägt weiterhin Frucht. Auf sechs Zeltlagern konnten wir über 500 Kinder erreichen. Unser tief empfundener Dank gilt den mehr als 150 ehrenamtlichen Mitarbeitenden, die mit ihrem Einsatz, ihrer Hingabe und ihrem Glauben diese Arbeit erst möglich machen.
Darüber hinaus gab es viele weitere wertvolle Begegnungen und Projekte: die Gemeindeunterrichtsfreizeit „StartUp“ in Berlin, Schulungen zur „Sicheren Gemeinde“, ONLEICA, das NOSVIAL, zahlreiche Predigtdienste, Gemeindeberatungen und Besuche in Jugendgruppen – um nur einige zu nennen. Hinter jedem Termin stehen Beziehungen, Gespräche und geistliche Impulse, die weit über den Moment hinauswirken.
Ausblick auf 2026 Unsere Kirche befindet sich im Wandel, und der Strukturprozess „Unser Bund 25“ macht deutlich, wie umfassend die Veränderungen sein werden. Auch für uns als GJW NOS stehen spannende und herausfordernde Zeiten bevor. Wir blicken mit einer Mischung aus Vorfreude und Respekt auf das Kommende.
Im Jahr 2026 wird unser Team deutlich kleiner aufgestellt sein: Jessica Rosiak kehrt erst am 01.08.2026 aus der Elternzeit zurück, Benedikt Elsner ist mit einem Stellenanteil von 50 % im GJW NOS tätig, und die Stelle von Linnea Taeschner ist weiterhin vakant. Zudem wird Daniel Taufall den Vorsitz übernehmen, nachdem Marie Wegner nach sechs Jahren engagierter Vorstandsarbeit aus dem GJW NOS ausgeschieden ist. Auch ihr gilt unser herzlicher Dank für ihren treuen Dienst.
Es sind Zeiten des Umbruchs. Die zukünftigen Strukturen werden anders aussehen, und wir möchten diesen Neustart aktiv mitgestalten – unter anderem durch neue Formate und Junge Parlamente, die den Gemeinden Beteiligung und Orientierung bieten. Gleichzeitig hoffen wir sehr, dass bewährte und beliebte Formate erhalten bleiben können. Schon jetzt freuen wir uns auf BUJU und das SILFESTIVAL 2026 – und beten dafür, dass diese segensreiche Arbeit weiterhin möglich sein wird.
Bitte begleitet uns im Gebet: für unser Team, für alle ehren- und hauptamtlich Mitarbeitenden, für den Veränderungsprozess – und vor allem für die vielen jungen Menschen, die Gott uns anvertraut hat.
In herzlicher Verbundenheit Euer GJW NOS

