Das Jahr 2025 war für uns als Gemeinde geprägt von Highlights und Herausforderungen. Aber es sind nicht nur die positiven Spitzen, die uns begeistern, sondern die grundsätzliche Atmosphäre, für die wir in der Gemeinde dankbar sind. Immer wieder erhalten wir von Gästen und Besuchern positive Rückmeldungen zu unseren Gottesdiensten und der offenen Art, mit der sie in unserem Gemeindezentrum Arche willkommen geheißen werden. Grundsätzlich sind wir davon überzeugt, dass es nicht nur besondere Veranstaltungen oder Visionen für die Gemeinde braucht, sondern vor allem einen authentischen und ansteckenden Glauben, der nicht alles rosarot, aber auch nicht pechschwarz malt.
Wir sind mit Sicherheit eine Gemeinde mit Ecken und Kanten, bunt und was unsere Frömmigkeit angeht, sehr vielfältig. Aber genau diese Vielfalt macht uns aus und für viele ansprechend. Wir sind außerdem davon überzeugt, dass wir selbst nichts zu bieten haben, sondern allein davon leben, was uns Gott schenkt und zur Verfügung stellt und leben nach der Prämisse, dass jede und jeder in Gottes Augen unaufgebbar wichtig ist. Dankbar sind wir auch für ein sehr konstruktives und harmonisches Miteinander in unserem Leitungskreis, in dem uns nicht nur die Andacht und die Tagesordnung wichtig sind, sondern auch der persönliche und geistliche Austausch untereinander und das gemeinsame Gebet. Neben den regulären und wiederkehrenden Dingen, wie der Pfadfinder- und Jugendarbeit, Bibelgesprächen und Abendgottesdiensten, unserm Arche-Café und der Seniorenarbeit gehörten zu den Highlights ein Seminar zum Hörenden Gebet, ein Ehe-Workshop, ein Gottesdienst mit den Harzer Singtagen, der Startschuss und die Etablierung von Kirche Kunterbunt (zusammen mit unseren ökumenischen Partnern) und ein Vortragsabend einer ehemaligen Auslandspfarrerin zum Thema Christlicher Glaube in den USA.
Besonders herausheben
möchte ich auch unsere einmonatige Täufer-Ausstellung, die uns mit ihrem bunten und abwechslungsreichen Programm vor Augen gestellt hat, woher wir kommen und wie dankbar wir heute für die Entwicklungen im kirchlichen Miteinander sind. Ganz klar herausgefordert haben uns im letzten Jahr zwei große Bauprojekte, der Abriss einer Brücke über ein Bach auf unserem Grundstück, sowie die Dachsanierung incl. Solaranlage unseres Haupthauses. Das hat uns nicht nur viel Nerven, sondern auch Kraft und vor allem viel Geld gekostet, weshalb wir auch einen Antrag auf Baukollekte im Landesverband gestellt haben. Im Augenblick beschäftigt uns u.a. unser 80iges Gemeindejubiläum, dass wir vom 28.-30.08.2026 mit einem Festwochenende feiern wollen.
Autor: Marc Schneider, Anzahl der eingereichten Bilder: 2, Fotograf: privat

